Innere Unruhe

Kennt Ihr das gefühl, das einen nicht schlafen lässt.

Mann kann nichts tun. Es ist einfach da, irgendwo zwischen Herz und Bauch, wo es kneift und beisst. Man will es nicht, und doch ist es da.

Man tut so, als währe es dies nicht, aber es ist da.

Man versucht es zu ignorieren, zu überspielen und weiter dem Tagesablauf zu folgen...

Doch dann sticht es nur noch härter. 

Man macht weiter, sieht fern, geht einkaufen oder räumt das Zimmer auf, doch eigentlich sind einem diese Dinge ganz egal, denn das, was dieses Gefühl verursacht hat, ist viel grösser und bedeutender!

Man windet sich wie ein tagträumender Schlafwandler durch den Tag.

Und sellt dann irgendwann fest, dass man das essen vergessen hat.
Aber Hunger hat man keinen. Der Körper braucht Energie, denkt man sich. Wofür?! Wohl um das Gefühl zu stärken, das an einem nagt. Aus mechanischer Gewohnheit isst man ein paar Happen, doch am Geschmack kann man sich nicht erfreuen. Das Gefühl hat auch hunger und hat sich in den Magen gelegt. Während es immer satter wird, wird einem selbst immer übler... 

Man geht dann irgendwann ohne Zeitgefühl schlafen, nur um dieses Gefühl im Bette noch stärker wahrzunehmen.

Nichtmahl das unruhige einschlummern rettet einen davor. Das Gefühl kehrt nämlich in Traumform wieder...  

2 Kommentare 8.6.08 13:08, kommentieren

Seele und Leib, in Zweisamkeit

Wenn im Dunkel dieser Nacht

Liebe, sowie Leidenschaft erwacht

Wenn in Zärtlichkeit ihr Leib zu beben beginnt

Sie mit ihrem Atem meine Sinne zum kreisen bringt


Wenn die Wollust stetig steigt

Mein Mund sich zu ihrem Nacken neigt

Tief in den Augen Blicke sich begegnen

Immer mehr beginnt sich zu regen


Zwei Leibe eng umschlungen

Auf sich, in sich, tief durchdrungen

Auf Zuneigung und Gefühleswogen

Sinnlich Freud, leiblich Lieb nun folgen


Ich glaub, ich sterben müsst

Sie ganz zart meine Wange küsst

Leiblich Lust nun abgeklungen

Die Seel' aber bleibt durchdrungen


Bleiben leiblich nun gelöst

Ein Biss Süsses die Zweisamkeit versüsst

behutsam, zärtlich in uns liegen

Doch die Seelen, nicht genug sie kriegen

Wollen sich noch immer an sich schmiegen


Sie wollen sich zueinander neigen

sich durchdringen, in sich steigen

Wollen mehr als der Leib vermag

Die Sonne steigt, nun wird es Tag

2 Kommentare 22.9.07 14:19, kommentieren

Mein Barockes Engelchen

Ich kenn die süsse ihres Kusses

ach die Zärtlichkeit des Schosses

ach was nützt 's zwischen ihren Beinen gelegen

Wenn ihr Herz mir nicht zu gegen

Wenn es wie ihr zarter Leib

Ist sie Engel oder Weib? 

fort ist an andrem Ort?

Wär 's doch bloss ihr Leib der fort

denn ein süsses Wort, ein lieblich Blick

vermehren unendlich mehr mein Glück

Als es je gekonnt die grösste Wolleslust 

S' hat mich wohl ein Engel da geküsst!

So lieblich ihr Leib auch ist

Erotik und auch Charme besitzt

Ein Herz spricht nur andre Herzen an

Weil nur ein Herz die Sprach' verstehen kann 

und da 's im Innern meines Herzens bebt

Wo nicht die Lust, sondern die Liebe lebt 

Hab ich mich wohl in Sie, nicht bloss in Lust verliebt 

und da 's im Innern meines Herzens bebt

Wo nicht die Lust, sondern die Liebe lebt 

Hab ich mich wohl in Sie, nicht bloss in Lust verliebt 

 

2 Kommentare 18.9.07 23:34, kommentieren

Salve Puella pulchra

 

18.9.07 17:05, kommentieren