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Innere Unruhe

Kennt Ihr das gefühl, das einen nicht schlafen lässt.

Mann kann nichts tun. Es ist einfach da, irgendwo zwischen Herz und Bauch, wo es kneift und beisst. Man will es nicht, und doch ist es da.

Man tut so, als währe es dies nicht, aber es ist da.

Man versucht es zu ignorieren, zu überspielen und weiter dem Tagesablauf zu folgen...

Doch dann sticht es nur noch härter. 

Man macht weiter, sieht fern, geht einkaufen oder räumt das Zimmer auf, doch eigentlich sind einem diese Dinge ganz egal, denn das, was dieses Gefühl verursacht hat, ist viel grösser und bedeutender!

Man windet sich wie ein tagträumender Schlafwandler durch den Tag.

Und sellt dann irgendwann fest, dass man das essen vergessen hat.
Aber Hunger hat man keinen. Der Körper braucht Energie, denkt man sich. Wofür?! Wohl um das Gefühl zu stärken, das an einem nagt. Aus mechanischer Gewohnheit isst man ein paar Happen, doch am Geschmack kann man sich nicht erfreuen. Das Gefühl hat auch hunger und hat sich in den Magen gelegt. Während es immer satter wird, wird einem selbst immer übler... 

Man geht dann irgendwann ohne Zeitgefühl schlafen, nur um dieses Gefühl im Bette noch stärker wahrzunehmen.

Nichtmahl das unruhige einschlummern rettet einen davor. Das Gefühl kehrt nämlich in Traumform wieder...  

2 Kommentare 8.6.08 13:08, kommentieren